Rechtsanwalt für Mietrecht Köln

Das Recht der Immobilien, insbesondere das Mietrecht ist ein zentraler Bestandteil des BGB, des bürgerlichen Rechts. Die Vorschriften zum Mietrecht sind in den §§ 535 ff BGB normiert. Die Kenntnis der Paragrafen hilft jedoch oft kaum weiter, da durch die zahlreichen Urteile im Mietrecht, sich die Gesetzeslage schnell verändert. Vermieter und Mieter brauchen daher oft rechtliche Hilfe um Ihre Rechte durchzusetzen, bzw. überhaut erstmal zu verstehen. Rechtsanwalt Pankalla berät sie in allen Fragen des Immobilien und Mietrechts, neben der Überprüfung  und Gestaltung von Miet – und ImmobilienVerträgen, steht er Ihren auch bei den gängigen Problemstellungen des Mietrechts zu Seite.

  • Kündigungen des Mietvertrages
  • Betriebskostenabrechnungen
  • Mietminderung und Schadensersatz bei Mietmängeln
  • Schadensersatz gegenüber dem Mieter
  • Beratung von Hausverwaltungen (WEG)
  • Beratung im Bau- und Bauvertragsrecht

Mängelbeseitigung

“Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII.Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass ein Mieter einer Wohnung, der eigenmächtig einen Mangel der Mietsache beseitigt, ohne dass der Vermieter mit der Mangelbeseitigung in Verzug ist (§ 536a Abs.2 Nr.1 BGB) oder die umgehende Beseitigung des Mangels zur Erhaltung oder Wiederherstellung der Mietsache notwendig ist (§ 536a Abs.2 Nr.2 BGB), keinen Anspruch auf Ersatz seiner Aufwendungen zur Mangelbeseitigung hat. Damit hat der Bundesgerichtshof seine Rechtsprechung zu der vergleichbaren Problematik im Kaufrecht (Urteil vom 23.02.2005, VIII ZR 100/04) für das Wohnraummietrecht bekräftigt.”

Der Mieter hätte den Mangel also zunächst anzeigen müssen. Dieses Urteil zeigt schon, wie wichtig ist es, bei Zeiten einen Rechtsanwalt einzuschalten, wenn Sie nicht später auf Ihren Kosten sitzen bleiben wollen.

Mieterhöhung

“Bei der Wohnfläche von 136,28 qm beträgt damit die verlangte Miete je Qua-dratmeter monatlich nettokalt 3,43 €. Die ortsübliche Miete für vergleichbaren nicht preisgebundenen Wohnraum wird dadurch nicht überschritten. Zur Begründung verweise ich auf den öffentlich bekannt gemachten Berliner Mietspiegel 2003 für die westlichen Bezirke. Ihre Wohnung ist in das Mietspiegelfeld J1 einzuordnen. Gemäß § 558 BGB nF reicht es zur Begründung des Erhöhungsverlangens aus, dass der verlangte Mietzins innerhalb der Mietzinsspanne des maßgeblichen Mietspiegelfeldes liegt. …”

Das Amtsgericht hat die auf Zustimmung zur Mieterhöhung gerichtete Klage abgewiesen. Das Landgericht hat die Berufung des Klägers zurückgewiesen. Es hat das Mieterhöhungsverlangen als bereits formell unwirksam angesehen, weil der Kläger nur das Mietspiegelfeld mitgeteilt habe, ohne auch die dort vorgesehene Mietspanne ausdrücklich anzugeben.

 

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