Klageverfahren vor dem Verwaltungsgericht nach Ablehnung des Asylgesuchs beim BamF. Deutschland ist einer der wenigen Staaten in denen das Recht auf Asyl in der Verfassung verankert ist. So ist in Artikel 16a des Grundgesetzes das Asylrecht für politisch Verfolgte festgeschrieben.

Grundsätzlich unterliegt diesem Schutz jeder Flüchtling, der keinen Schutz von seinem Heimatland erfahren kann und aufgrund seiner Religion, Nationalität, „Rasse“, Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe oder seiner politischen Überzeugung unter den Maßnahmen einer Verfolgung zu leiden hat, die Leib und Leben oder seine persönliche Freiheit einschränken.

Aufgrund der Flüchtlingskrise in Europa ab 2015 hat das Thema seitdem eine nie dagewesene gesellschaftliche Relevanz. Über eine Million Menschen versuchten im Jahr 2015 die Einwanderung über das Mittelmeer in die Europäische Union. Im Jahr 2016 wurden über 700.000 Asylanträge in Deutschland gestellt. Betroffen waren vor allem Menschen aus Syrien, dem Irak, dem Iran und Afghanistan.

Völlig verständlich fühlen sich viele Betroffene mit dem deutschen Asylverfahren jedoch restlos überfordert. Dafür können die unterschiedlichsten Gründe in Betracht kommen. So stehen die Flüchtlinge meist noch unter dem Schock des in der Heimat Erlebten und verfügen über nicht ausreichende Deutschkenntnisse. Darüber hinaus ist das Asylverfahren für einen Außenstehenden aufgrund der Komplexität, der unsicheren Rechtslage und der Überforderung der Behörden kaum nachzuvollziehen. Seit 2015 unterliegt das Asylrecht zudem ständigen Änderungen und Reformbestrebungen.

Die Kanzlei Kerstin Pankalla verfügt über jahrelange Erfahrung in der Durchsetzung der Rechte politisch Verfolgter. Wenden Sie sich möglichst früh an uns, um Ihnen so effektiv wie möglich helfen zu können. Mangelnde Sprachkenntnisse können mithilfe von uns vermittelten Übersetzern aber auch in der Kanzlei ohne Weiteres behoben werden.